Sunday, 3. june 2012 7 03 /06 /Juni /2012 12:02

Besonders der Anfänger beim elektronischen Rauchen wird sich am Anfang die Frage stellen, ob er lieber Liquids mit oder ohne Nikotin ausprobieren soll. Diese Frage ist nicht einmal unberechtigt, da das Nikotin im Liquid für die elektronische Zigarette für den sogenannten „Flash“ verantwortlich ist. Doch was ist dieser „Flash“ eigentlich?

 

Das elektronische Rauchen und der „Flash“


Beim Rauchen von Tabakzigaretten oder Zigarren entsteht beim Inhalieren des Rauchs ein etwas kratzendes Gefühl im Hals. Neben einigen anderen Inhaltsstoffen des Tabakrauchs ist das enthaltene Nikotin hierfür verantwortlich. Im Liquid für die elektronische Zigarette muss entsprechend Nikotin enthalten sein, damit eben dieses Gefühl beim elektronischen Rauchen auch da ist. Je mehr Nikotin im Liquid enthalten ist, desto stärker ist auch der „Flash“. Verwendet man ein Liquid ohne Nikotin, so wird man diesen so gut wie gar nicht feststellen.

 

Was sollte man beim Umstieg auf das elektronische Rauchen bezüglich der Liquids beachten?

Wenn Sie vor dem Umstieg täglich etwa 20-30 Zigaretten geraucht haben, sollten Sie nicht gleich auf ein Liquid ohne Nikotin umsteigen, sondern mit einem starken Liquid anfangen, damit Sie beim elektronischen Rauchen oder auch Dampfen eben diesen „Flash“ nicht vermissen. Trotz des schädlichen Nikotins lassen Sie immerhin eine Unzahl von schädlichen Inhaltsstoffen der Tabakzigarette weg, wenn sie auf das elektronische Rauchen umsteigen. Wenn Sie mehrere Jahre oder Jahrzehnte Zigaretten oder Zigarren geraucht haben, so werden Sie ansonsten Schwierigkeiten an Umstieg haben und wahrscheinlich wieder auf herkömmliche Tabakzigaretten zurückgreifen.

Nach einigen Wochen oder Monaten können Sie die Nikotinmenge im Liquid allmählich etwas senken. Entsprechende Liquids mit unterschiedlichen Nikotinstärken sind im Handel ohne Weiteres erhältlich. Wenn Sie möchten, können Sie sich auch Liquids in unterschiedlichen Nikotinstärken kaufen und diese durchprobieren, bis Sie die passende Stärke gefunden haben.

 

Aus was bestehen die Liquids für die elektronische Zigarette überhaupt?


Die Flüssigkeiten, welche in elektronischen Zigaretten verdampft werden, bestehen im Wesentlichen aus vier Dingen:

  • Das schon erwähnte Nikotin, welches nicht unbedingt vorhanden sein muss. Im Handel sind auch nikotinfreie Liquids erhältlich.
  • Propylenglykol ist eine Flüssigkeit, welche als feuchthaltendes Mittel bekannt ist und in zahlreichen Kosmetika und anderen Anwendungsgebieten eingesetzt wird. Viele Mundwasser enthalten beispielsweise diesen Stoff.
  • Im Liquid für die elektronische Zigarette ist auch teilweise pflanzliches Glycerin enthalten. Auch dies ist ein feuchthaltendes Mittel und wird unter anderem auch als Lebensmittelzusatz verwendet.
  • Aromastoffe sind für den Geschmack von Liquids in den unterschiedlichsten Sorten verantwortlich. Diese geben dem Liquid die entsprechende Geschmacksrichtung, welche im Handel angeboten werden. Hier handelt es sich in der Regel um künstliche oder natürliche Aromastoffe, welche auch in Lebensmitteln eingesetzt werden.

 

Was für Sorten vom Liquid sollte man am Anfang auswählen?


Viele Umsteiger vom herkömmlichen auf das elektronische Rauchen besorgen sich zunächst Liquids mit Tabakgeschmack und sind dann doch sehr enttäuscht, wenn das Dampfen nicht wie eine herkömmliche Zigarette schmeckt. Man sollte beim Umstieg etwas experimentierfreudige sein und auch auf andere Geschmacksrichtungen zurückgreifen wie beispielsweise fruchtige Liquids oder weitere Geschmacksrichtungen. Es werden zahlreiche Liquids in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen angeboten. Probieren Sie einfach verschiedene Sorten aus. Nach einer Weile werden Sie Ihren persönlichen Favoriten schnell herausfinden.

Liquids.JPG

von gewe71 - veröffentlicht in: Elektronische Zigaretten
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Friday, 11. may 2012 5 11 /05 /Mai /2012 11:13

Viele Leute schwören auf  Watteverdampfer für die elektronische Zigarette eGo-T bzw. die Akkus für dieses Modell. Ein sehr bekannter Vertreter dieser Art ist der sogenannte 510er Verdampfer. Dieses Modell arbeitet mit einem Wattedepot, in welches das Liquid zum Verdampfen hineingegeben wird. Zwar ist diese Art von Verdampfer nicht mehr ganz zeitgemäß, da auf den Markt überwiegend Tanksysteme gängig sind, aber viele Leute schwören, wie gesagt, auf diese Wattedepots.

 

510er, GoGo und weitere Cartomizer mit Watte

Es sind noch zahlreiche Watteverdampfer auf dem Markt, die ihre Anhänger haben. Nach einiger Zeit des Testens meiner eGo-T entschloss auch ich mich, einmal diese Watteverdampfer auszuprobieren. Nach meinem ersten Eindruck muss ich gestehen, dass mir diese Systeme besser gefallen als das Tanksystem der eGo-T. Ich persönlich finde den Geschmack dieser Watteverdampfer gar nicht mal so schlecht. Außerdem siffen diese Verdampfer nicht, da hier kein Tank auslaufen kann.

 

510er-und-GoGo-Akku.JPG

510er (links) und GoGo-Verdampfer (rechts) im Vergleich. Die Anschüsse und Gewinde sind nicht kompatibel.

 

Der 510er Watteverdampfer

Der 510er Watteverdampfer gehört zu den gängigsten Vertretern dieser Gattung. Ich habe mir meinerseits einmal einen Verdampfer dieser Art zugelegt, welcher als Low-Resistance-Verdampfer bezeichnet wird. Diese Bezeichnung kommt daher, dass dieser Verdampfer bzw. der darin enthaltene Heizwendel einen deutlich geringeren Innenwiderstand besitzt, wodurch der Stromfluss erhöht wird und somit auch die Leistung dieses Verdampfers. Und nach einem ersten Test muss ich sagen, dass dieser Verdampfer eine ganz ordentliche Dampfentwicklung besitzt und mittlerweile zu meinen bevorzugten Verdampfern gehört. Für die Größe dieses winzigen Bauteils ist die erzeugte Dampfleistung ganz enorm und der Geschmack ist meiner Meinung nach sehr gut. Ein Nachteil dieses Verdampfers ist allerdings die Tatsache, dass der Nachfluss des Liquids nicht besonders gut funktioniert. Mit anderen Worten heißt dies, dass öfter einmal Liquid nachgefüllt werden muss, wenn der Verdampfer einen kokeligen Geschmack produziert. Ein Trick mit einem Stück eines Wattestäbchens soll hier den Nachfluss des Liquids verbessern, doch dazu mehr in einemspäteren Artikel.

 

Der GoGo-Verdampfer und ähnliche Modelle

Auch der GoGo-Verdampfer arbeitet mit einem Wattedepot, welches allerdings direkt im Verdampfer integriert ist. Hier wird direkt der Verdampfer mit Liquid nachgefüllt. Zum Dampfen wird lediglich ein Mundstück auf dem Verdampfer aufgesetzt. Die Handhabung dieses Verdampfers ist sehr einfach. Es gibt auch auf den Markt viele bauähnliche Modelle, welche teilweise auch als Low-Resistance-Verdampfer (mit geringeren Widerstand des Heizwendels) angeboten werden. Aus Neugier habe ich mir eins dieser Exemplare gekauft und ausprobiert. Ich muss sagen, das ich von der Leistung dieser Verdampfer begeistert bin und mittlerweile fast ausschließlich diese Verdampfer nutze. Nicht zuletzt liegt dies auch an der unkomplizierten Handhabung dieser Verdampfer. Es muss eigentlich nur immer wieder Liquid aufgefüllt werden, und schon kann das Gerät weiter benutzt werden. Wenn Sie allerdings einen original GoGo-Verdampfer nutzen möchten, benötigen Sie dazu auch einen passenden Akku, da dieser Verdampfer nicht über ein Gewinde verfügt, welches kompatibel zum eGo-T-Akku ist. Weiterhin sollten Sie sich einen sogenannten ungeregelten oder ungetakteten Akku besorgen, welcher nicht auf eine Spannung von 3,2 bis 3,3 Volt reguliert wird. Dies liegt daran, dass dieser Verdampfer eine höhere Spannung braucht, um optimal arbeiten zu können. 

 

Alles in allem muss ich sagen, dass sich von den Watteverdampfern sehr angetan bin, da diese eine enorme Dampfleistung besitzen und sehr einfach in der Handhabung sind. Jeder, der einmal was Neues ausprobieren will, so wie ich es getan habe, sollte ruhig einmal diese Verdampfer ausprobieren.

von gewe71 - veröffentlicht in: Elektronische Zigaretten
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Tuesday, 1. may 2012 2 01 /05 /Mai /2012 20:16

Für die eGo-T und andere zum Teil baugleiche elektronische Zigaretten und im Handel erhältliche Verdampfer und Cartomizer gibt es inzwischen eine Vielzahl von Akkus. Da ist die Rede von getakteten Akkus, einstellbaren Akkus, Akkuträgern und vieles mehr, was den Interessenten oft mehr verwirrt als hilft.

Doch was bedeuten diese Bezeichnungen überhaupt?

 

Die Akkus der eGo-T und anderen elektronischen Zigaretten

Jede elektronische Zigarette braucht eine Stromversorgung, welche den Verdampfer, oder besser gesagt, dessen enthaltenen Heizwendel zum Glühen zu bringen, um das Liquid zu verdampfen zu können. Hierfür werden sogenannte Lithium-Ionen-Akkus verwendet. Eingesetzt werden diese auch beispielsweise in Handys, Camcordern und vielen anderen Geräten in der Unterhaltungselektronik.

Für elektronische Zigaretten eigen sich diese Akkus besonders gut, da diese bei relativ geringen Abmessungen eine hohe Kapazität besitzen. Außerdem können diese Akkus kurzzeitig eine sehr hohe Stromstärke abgeben. Diese ist zum Beheizen des Heizwendels auch notwendig, da hier Leistungen von mehr als 10 Watt abgegeben werden.

Ich will hier gar nicht weiter auf Einzelheiten der Akkutechnik eingehen, sondern im Folgenden die Unterschiede zwischen den in der Überschrift genannten Begriffen möglichst einfach erklären.

 

Getaktete Akkus für die eGo-T

Die bei der eGo-T mitgelieferten Akkus sind in der Regel getaktet. In diesen ist eine Regelelektronik eingebaut, welche kurze Stromimpulse an den Verdampfer abgibt. Diese erfolgen in sehr großer Geschwindigkeit. Der technische Begriff dafür ist eine hohe Frequenz der Stromimpulse. Die Elektronik kann anhand der Frequenz der Impulse die Durchschnittsspannung regulieren, indem die Pausen zwischen zwei Impulsen variieren, also länger oder kürzer werden. Da die Impulse mit sehr hoher Geschwindigkeit erfolgen, kann mit einem herkömmlichen Messgerät nur eine scheinbar kontinuierlich anliegende Spannung festgestellt werden. Bei den meisten Akkus für die eGo-T beträgt die getaktete Spannung am Verdampferausgang des Akkus 3,2 bis 3,3 Volt. Darüber hinaus besitzen diese Akkus in der Regel auch eine Sicherheitsabschaltung bei Kurzschluss am Ausgang und bei zu langer Betätigung des Tasters, um den Akku und den Verdampfer nicht zu überlasten. Durch fünfmaliges und kurz aufeinanderfolgendes Betätigen des Tasters kann zudem der Akku aus- und eingeschaltet werden.

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Ein zerlegter 1000mAh-Akku einer eGo-T mit Gehäuse (oben), Akku (Mitte) und Elektronikplatine (rechts unten)

 

Ungetaktete Akkus für elektronische Zigaretten

Für die eGo-T und insbesondere für andere elektronische Zigaretten sind auch sogenannte ungetaktete Akkus erhältlich. Hier wird die Ausgangsspannung der Akkus nicht, wie eben beschrieben, auf einen bestimmten Wert gehalten oder geregelt, sondern von der Elektronik direkt durchgeschaltet. Mit anderen Worten heißt dies, dass hier die volle Akkuspannung am Ausgang für den Verdampfer anliegt. Bei einem voll aufgeladenen Akku kann diese Spannung mehr als 4 Volt betragen. Natürlich wirkt sich dies auch auf die Leistung des Verdampfers aus. Für einige Verdampfer, beispielsweise Verdampfer für die GoGo, wird die Benutzung solcher ungetakteter sogar empfohlen, damit diese Verdampfer ihre volle Leistung entfalten können. Natürlich ist auch in diesen Akkus eine Elektronik enthalten, welche Sicherheitsfunktionen, wie beispielsweise einen Schutz gegen Kurzschlüsse, beinhaltet.

 

Geregelte Akkus mit einstellbarer Spannung

Weiterhin bekommen Sie im Handel auch Akkus, deren Ausgangsspannung am Verdampfer variabel ist. Bei diesen Akkus haben sie meistens die Möglichkeit, mehrere verschiedene Ausgangsspannungen einzustellen. Diese können Sie dann, wenn Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Verdampfers erhöhen möchten, entsprechend anpassen. Viele im Handel erhältliche Verdampfer können so von ihrer Dampfmenge wesentlich verbessert werden. Allerdings sollte hierbei beachtet werden, dass sich mit einem Erhöhen der Ausgangsspannung des Akkus auch die Lebenszeit eines Verdampfers verringern kann. Meisten einstellbaren Akkus liefern drei verschiedene Ausgangsspannungen. Die geringste Ausgangsspannung entspricht der eines getakteten eGo-T-Akkus. Hier sind meistens zwei weitere Ausgangsspannungen in Höhe von 3,7 und 4 Volt einstellbar.

Regelbarer-Akku.JPG

Einstellbarer Akku mit drei verschiedenen Ausgangsspannungen und Anzeige der Restkapazität

 

3-Akkus-1.JPG

Von links nach rechts: Getakteter Akku mit 1000mAh, einstellbarer Akku mit 900mAh und 600mAh-Akku (getaktet)

 

Akkuträger mit ebenfalls einstellbarer Ausgangsspannung

Einen ganz besonderen Luxus bieten sogenannte Akkuträger. Diese werden mit einer oder mehreren Industrieakkus bestückt und sind meistens von ihrer Ausgangsspannung auch einstellbar. Bestimmte Geräte werden mit mehreren Akkus betrieben und bieten einstellbare Ausgangsspannungen im Bereich von drei bis sechs Volt. Als Anschluss besitzen diese Akkuträger meistens einen sogenannten 510er Anschluss, wie er auch bei den schon erwähnten eGo-T-Akkus verwendet wird. Dieser Anschluss hat sich mittlerweile zu einem Standard entwickelt, welcher von den meisten Verdampfern ebenfalls genutzt wird. Diese Akkuträger werden meistens nur von sehr ambitionierten Dampfern verwendet und haben durchaus ihren Preis. Es gibt hierbei sogar Modelle, die den Widerstand des angeschlossenen Verdampfers messen und über ein Display anzeigen können, ebenso die eingestellte Ausgangsspannung.

von gewe71 - veröffentlicht in: Elektronische Zigaretten
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Sunday, 29. april 2012 7 29 /04 /Apr. /2012 16:56

Sicherlich ist die eGo-T ein sehr vielseitiges Gerät. Durch den gängigen "510er"-Anschluss und das zahlreiche Angebot an Verdampfern, Cartomizern und anderem Zubehör sind die Um- und Aufrüstmöglichkeiten sehr vielseitig, und es werden immer mehr...

 

Verschiedene Verdampfer für die eGo-T-Akkus

In sehr vielen Online-Shops kann man die verschiedensten Verdampfer bekommen, welche auf den Akku der eGo-T passen. Aber auch hier sollte man aufpassen, was man kauft. Nicht alle Verdampfer, Cartomizer oder Clearomizer halten, was die Anbieter dem Kunden versprechen. Im folgenden möchte ich einige Geräte vorstellen und meine Erfahrungen damit schildern.

 

 

Der ECHO-Easy Verdampfer mit zwei HeizwendelnEgo-ECHO-Easy-Verdampfer.JPG

Ein ECHO-Easy Verdampfer mit zwei Heizwendeln (Mitte) mit eGo-T-Akku (links) und Mundstück (rechts) 

 

Dieser Verdampfer ist laut Händler mit zwei Heizwendeln versehen (Bezeichnung Dual) und soll eine super Dampfleistung und gutes Aroma bringen. Entsprechend erwartungsvoll nahm ich den Verdampfer in Betrieb, indem ich zunächst Liquid auf die Watte tropfte und ihn auf einen Akku meiner eGo-T schraubte.

Ego ECHO Easy Verdampfer von oben

Dieser Verdampfer besitzt ein Wattedepot, welches mit Liquid getränkt wird. Beim Befüllen sollte kein Liquid in das Röhrchen in der Mitte gelangen.

 

Das Ergebnis bei einem ersten Test war jedoch eher ernüchternd. Statt vollem Dampf und Aroma kam erst mal so gut wie nichts. Nach einigen Zügen kam ein äußerst unangenehmer Geschmack zutage. Daraufhin entschloss ich mich, den Verdampfer erst mal gründlich zu reinigen, um diesen ekligen Eigengeschmack wegzubekommen. Nach dem Reinigen und Trocknen mit anschließendem Befüllen mit Liquid sah das Ganze dann schon etwas besser aus. Das Ding musste auch zuerst einmal "eingedampft" werden, ehe es Dampf und Geschmack brachte. Die Dampfentwicklung ist etwas geringer als beim eGo-T-Verdampfer (zumindest bei mir). Möchte man diesen Verdampfer häufiger und intensiver benutzen, empfiehlt sich ein Akku mit einstellbarer Spannung (die 3,2 Volt meiner getakteten Akkus sind wahrscheinlich zu wenig).

 

Ein "Clearomizer +4C" mit durchsichtigem Gehäuse

Angetan von der Optik dieses Verdampfers und zur Rechtfertigung der Portokosten bestellte ich ein Exemplar dieses interessant aussehenden Clearomizers mit.

 

Clearomizer.JPG

Die Optik dieses Verdampfers macht auf jeden Fall schon etwas her, wie ich finde. Doch wie sieht es mit den Eigenschaften beim Dampfen aus?

Um dies herauszufinden, füllte ich zunächst den Clearomizer mit einem Liquid meiner Wahl und schraubte ihn auf einen Akku meiner eGo-T auf. Auch hier war die Dampfentwicklung erst mal sehr verhalten. Auch der Geschmack war nicht berauschend. Was mir weiterhin auffiel, war der große Zugwiderstand des Verdampfers, welcher wesentlich höher war als beim eGo-T-Verdampfer. Ich persönlich mag das nicht so sehr, wenn es sich schwer ziehen lässt. Ein gründliches Durchspülen und Trocknen mit anschließender Neubefüllung brachten nach dem "Eindampfen" über etwa 20 Züge eine deutliche Verbesserung des Geschmacks und der Dampfmenge. Auch hier ist wahrscheinlich die Verwendung eines ungetakteten oder einstellbaren Akkus besser.

Was mir bei diesem Verdampfer auch auffiel war die Tatsache, dass der Glasfaserdocht sehr weit oben am Mundstück sitzt. Was dies für einen Grund hat, ist mir bisher verborgen geblieben.

 

Das eGo-Tank-F Verdampfer-Set

Auch bei diesem Verdampfer konnte ich es mir nicht verkneifen, diesen mitzubestellen. Für die elegante Optik sorgt hier eine Hülle, welche mit Sichtfenstern zur Kontrolle der verbleibenden Liquidmenge versehen ist.

 

Ego mit Tank-F Verdampfer

Der Tank-F-Verdampfer (Mitte) mit 650mAh eGo-T-Akku (links) und Hülle (rechts)

 

Zum Befüllen des Tanks beim Tank-F-Verdampfer muss zunächst das Mundstück abgezogen werden. Darunter befindet sich ein kleines Teil aus Silikon, welches als Tankverschluss fungiert und ebenfalls abgenommen werden muss. Das Befüllen kann entweder mit einer Spritze erfolgen oder mit einer mitgelieferten Pipette. Danach wird der Verdampfer wieder verschlossen, mit Mundstück versehen und auf einen Akku geschraubt. Anschließend kann die Hülle ebenfalls aufgeschraubt werden, welche aus zwei Teilen besteht. Zum Dampfen schraubt man einfach die Kappe oben im Bild ab.

Das Gerät funktioniert soweit ganz gut. Dampfmenge und Geschmack sind okay. Lediglich störend finde ich persönlich ein "blubberndes" Geräusch, welches beim Ziehen entsteht. Wodurch dies verursacht wird, ist mir bisher verborgen geblieben. Auch eine gründliche Reinigung und das Auspusten des Verdampfers haben hier nichts gebracht.

 

Natürlich sind die hier genannten Geräte nicht die einzigen, welche auf den Akku der eGo-T passen. Sicherlich werden es im Laufe der nächsten Zeit auch noch mehr werden. Auch bei den Akkus gibt es inzwischen eine Vielzahl von Modellen, worauf ich in einen anderen Artikel eingehen werde.

von gewe71 - veröffentlicht in: Elektronische Zigaretten
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Saturday, 28. april 2012 6 28 /04 /Apr. /2012 17:23

Erste Versuche mit dem elektronischen Rauchen machte ich mit einem Gerät, welches ich für ca. 25 Euro bei Amazon gekauft habe. Hier handelte es sich um ein Gerät, welches einer Tabakzigarette nachempfunden war.

Der Geschmack war, gelinde gesagt, nicht besonders angenehm. Auch die Menge an Dampf und dem sogenannten "Flash" war weit von dem entfernt, was ich vom gewöhnlichen Rauchen her gewohnt war. Deshalb landete das Teil schnell in einer Schublade (und liegt dort heute noch).

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Zigarettenähnliches Gerät mit Aromadepots und Ladekabel für den USB-Anschluss

 

Die eGo-T und meine Erfahrungen damit

Wegen der guten Erfahrungen, welche andere "Dampfer" mit der eGo-T im Internet geschildert haben, entschloss ich mich, eine solche zu bestellen. Ein günstiges Angebot von etwas über 50 Euro (im September 2011) für ein sogenanntes Starterset habe ich bei einem polnischen Shop entdeckt, oder besser gesagt, aus einem Forum erfahren. Dieses besteht aus zwei kompletten E-Zigaretten, fünf Tanks, ein Paar Kleinteilen sowie Ladekabel mit Steckernetzteil. Da ich zum damaligen Zeitpunkt kein Liquid besaß, bestellte ich mir gleich zwei Fläschen der Sorte Menthol mit. 

Ego-T Akku mit Ladegerät

Ein eGo-T-Akku (1000mAh) mit Ladegerät 

 

Als ich die eGo-T das erste Mal getestet habe, war ich angenehm überrascht. Die Dampfentwicklung und der Geschmack waren um Welten besser als das, was ich vom eben genannten Gerät kannte. Auch die Laufzeit des Akkus mit 1000mAh war gar kein Vergleich zu dem anderen Gerät. Mit den zwei mitgelieferten Verdampfern kommt man schon eine Weile zurecht. Auch das Nachfüllen des Tanks mit Liquid funktioniert recht einfach. 

 

Nach einigen Wochen täglichen Gebrauchs allerdings ließ der Geschmack doch nach und wurde immer mehr kokelig. Also entschloss ich mich, den Verdampfer zu zerlegen, diesen zu reinigen und den sogenannten "Dryburn" durchzuführen.

Ego-T Verdampfer geöffnet

Ein zerlegter eGo-T-Verdampfer mit defekter Heizwicklung und seine Einzelteile. Von links: Hülle, Silikondichtung, Heizelement mit defekter Wicklung und die Dornplatte mit Glasfaserdocht.

 

Der Verdampfer der eGo-T und seine Reinigung mit anschließendem "Dryburn"

Im Internet las ich etwas über die Reinigung des Verdampfers und dem Dryburn. Da dachte ich mir, das probiere ich einmal aus. Mit einer Spitzzange zog ich beherzt die Dornplatte heraus, welche sich über dem Heizwendel befindet. Den Glasfaserdocht zog ich vorsichtig aus der Dornplatte heraus und reinigte ihn unter fließendem Wasser. Anschließend trocknete ich ihn wieder ab. Danach führte ich den Dryburn folgendermaßen durch:

Der Verdampfer wurde auf den Akku geschraubt. Anschließend drückte ich die Taste am Akku für etwa drei bis fünf Sekunden. Das Teil fing an zu Dampfen und zu zischen. Danach machte ich eine Pause von mehreren Sekunden, damit der Heizwendel nicht durchbrennt. Diese Prozedur führte ich solange durch, bis der Heizwendel sichtbar anfing, hell aufzuglühen und die Dampfentwicklung deutlich nachließ.

Nach diesem Vorgang baute ich die Dornplatte mit eingesetztem Docht wieder in den Verdampfer ein. Sehr gut lässt sich die Dornplatte mit einem kleinen Steckschlüssel mit Bithalter und Schraubendrehergriff einsetzen. Damit drückte ich die Dochtplatte in den Verdamfer hinein, bis sie hörbar einrastete. Jetzt konnte ich einen mit Liquid befüllten Tank einsetzen und den Akku anschrauben. Vor dem Dampfen wartete ich einige Minuten ab, damit sich der Glasfaserdocht mit Liquid vollsaugen konnte.

Beim anschließenden "Probedampfen" konnte ich feststellen, dass die Zigarette wieder fast wie neu funktionierte. Ich muss hierzu allerdings gleich sagen, dass man diese Prozedur nicht beliebig oft mit gutem Ergebniss durchführen kann, da der Glasfaserdocht irgendwann einmal verschlissen ist. Außerdem kann es häufiger vorkommen, dass das Liquid auch dann ausläuft, wenn das Gerät nicht benutzt wird.

 

Die Verwendung eines Dochts aus Edelstahlsieb

Die Lösung dieses Problems sollte ein Edelstahlsieb bringen, welches den Glasfaserdocht ersetzt. Also probierte ich auch dies aus. Im Internet bestellte ich mir einige von diesen Sieben. Diese werden wie folgt eingesetzt:

Zuerst wird die Dornplatte aus dem Verdampfer hereusgezogen und der Glasfaserdocht entfernt. Dann wird das ca. 10 x 13 mm große Edelstahlsieb aufgerollt und in die Dornplatte hineingeschoben. Nun muss man das untere Ende (welches zum Heizwendel zeigt) mit einem Feuerzeug mehrere Male erhitzen, damit das Metallsieb hochohmig wird und keinen Kurzschluss am Heizwendel des Verdampfers verursacht. Dies kann man mit einem Widerstandsmessgerät überprüfen. Nach dem fünf- bis achtmaligem Erhitzen wird das Metallsieb in Richtung des Tanks hochgeschoben und die Dornplatte in den Verdampfer eingebaut. Danach drückt man das Edelstahlsieb vorsichtig in Richtung des Heizwendels, bis es diesen spürbar berührt. Nun kann man einen Tank einsetzen. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass dieser Tank bereits einen Durchbruch an der unteren Öffnung besitzt. Auch hier sollte man einige Minuten abwarten, damit sich das Sieb mit Liquid vollsaugen kann.

Das Ergebnis: Die ganze Prozedur funktionierte soweit gut und der Verdampfer konnte wieder genutzt werden. Aber auch hier kam es zumindest bei mir mehrere Male vor, dass zuviel Liquid aus dem Tank nachfloss und der Verdampfer mit der Zeit "abgesoffen" ist.

 

Die Probleme der eGo-T

Die gemachten Erfahrungen mit dem "Siffen" der eGo-T trüben etwas meinen ansonsten guten Eindruck von diesem Dampfgerät. Dies mag aber auch auf meine "Rettungsversuche" der verschlissenen Verdampfer zurückzuführen sein. Wenn man beispielsweise nach einer gewissen Zeit die Verdampfer austauscht, wird man diese Probleme wahrscheinlich gar nicht bekommen.

 

Fazit

Benutzt man nach einer Weile neue Verdampfer und bastelt nicht viel an den alten herum, hat man mit der eGo-T ein recht gutes und zuverlässiges Dampfgerät, was viel Spaß macht und mit dessen Hilfe man vom Rauchen wegkommen kann. Die Anschaffung eines Startersets mit zwei kompletten Geräten, wie ich es gekauft habe, macht durchaus Sinn, wenn auch nur deshalb, um im Falle eines leeren Akkus diesen einfach wechseln zu können, da die Ladezeit doch ein Paar Stunden beträgt.

 

Ego-T in 3 Teilen

Außerdem bekommt man mit der eGo-T ein Gerät, welches zahlreiche Möglichkeiten bietet, andere Verdampfer sowie Akkus auszuprobieren, was sicherlich sehr interessant ist

Ich persönlich probiere gerne neue Verdampfer und anderes Zubehör aus. Die eGo-T bildet hierfür eine gute Grundausstattung.

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